Mietsoftware für KMUs

Nicht nur kleine und mittelständische Unternehmen haben in der heutigen Zeit immer öfter das Problem, dass durch den steigenden Kostendruck verstärkt gespart werden muss. Gerade bei ihnen fallen Kosten wie der Kauf von teurer Software besonders ins Gewicht, vor allem dann, wenn die Softwarelösung nur für einen bestimmten Zeitraum benötigt wird, mobil einsetzbar sein muss, oder die EDV-Umgebung im Unternehmen (noch) nicht gegeben ist. An dieser Stelle setzt die sogenannte Mietsoftware an: Inzwischen gibt es eine beträchtliche Anzahl von verschiedenen Anbietern, die ihre Software auch als Mietmodell anbieten.

Die Vorteile liegen auf der Hand - Es werden keine kostspieligen Rechner-Infrastrukturen und EDV-Experten benötigt, die Software muss nicht lokal im Unternehmen installiert und eingerichtet werden, die Software ist durch regelmäßige Updates immer auf dem neusten Stand und man kann überall dort, wo man einen Internetanschluss zur Verfügung hat, mobil auf das System zugreifen.
Doch nicht immer ist dieses Model sinnvoll. Bei großen Datenübertragungsraten zum Beispiel können die Datenleitungen überlastet werden oder sollte man unterwegs mal keinen Internetanschluss besitzen, kann man nicht auf seine Daten zugreifen.

Deswegen sollte man vor der Anschaffung einer neuen Software genau abwägen, ob ein Mietmodell unnötige Kosten sparen könnte, oder ob eine Einrichtung im eigenen Unternehmen nicht geeigneter wäre. Eine Orientierungshilfe in Form eines Online-Tests hierzu gibt es unter www.aspomat.de, einem Gemeinschaftsprojekt der Mitglieder des Arbeitskreises ASP (”Application Service Providing”).

Datum: Freitag, 1. Februar 2008 13:21
Themengebiet: Allgemein Trackback: Trackback-URL
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