Beiträge vom Juli, 2008

Erfahrung aus 15 Jahren „Mittelstand trifft Online-Welt“

Dienstag, 15. Juli 2008 14:18

Oder: Was andere denken, aber nicht laut sagen.

Eine Website ohne diese notwendigen Komponenten ist sozusagen wie ein Auto ohne RäderBitte den Artikel unten nicht lesen, wenn:

  1. Sie ihre Website gut finden. (Obwohl sie es nicht ist, es traut sich nur keiner Ihnen das direkt zu sagen)
  2. Sie ihre Website super finden und diese dazu noch preiswert war, weil ein *Bekannter sie erstellt hat.
    *Bekannter = Kumpel vom Sportclub ihrer Wahl, Sohn des Sport- oder Hobbypartners, eigener Sohn/Tochter (studiert gerade Biologie oder Sonstiges, nur nicht Online-Marketing)
  3. ein (damit meinen wir eine Person) „Profi“ Ihre Website gemacht hat. Er konnte in der Schule schon immer gut zeichnen und kennt sich mit Computern aus, er macht sowas jetzt nebenbei.
  4. Sie gerade noch soviel über die Person wissen, dass sie was mit Computern oder Internet zutun hat (ist ja das Gleiche) und sie schon wissen wird, was sie tut und uns anständig im Web präsentiert. (Deshalb haben Sie ja auch so ein super Image im Web und werden von Aufträgen überhäuft)
  5. Sie überzeugt sind, dass Agenturen nur Fragen stellen, schlaue Ratschläge geben und dann auch noch Geld dafür wollen. Und Sie leise denken: “Außerdem muss ich mich dann mit Strategien,  Zielgruppen und dem ganzen Online-Gedöns auseinandersetzen, das kostet nur Zeit, ich weiß eh nicht was die wollen und teuer wird es dann bestimmt auch noch.“
  6. Sie überzeugt sind, dass Ihr Programmierer professionell gestalten kann. Er benutzt ja Corel Draw (billiges Zeichenprogramm) und Ihre Freunde finden die Website auch toll. (siehe Punkt 1)
  7. Sie überzeugt sind, dass Ihr Grafiker programmieren kann. Er benutzt ja so ein Webprogramm. (Deshalb sind Sie bei Google auch immer auf Platz 1)
  8. Sie mal durchgerechnet haben, was Ihnen die billige Website gebracht hat (schadet nicht) und Sie damit zufrieden sind. (Sie können sich ja nicht beschweren wegen Punkt 2)
  9. der entgangene Umsatz der letzten Jahre Sie überhaupt nicht stört!

 

Bitte weiterlesen, wenn Sie mit Ihrer Website einen großen Schritt weiterkommen möchten.

[Lesen Sie weiter…]

Thema: Allgemein, Marketing, Online-Marketing | Kommentare (0)

Kommunikationsarbeit über Weblogs

Donnerstag, 3. Juli 2008 16:02

Nein, keine Angst, workinteractive ist nicht in die Partnervermittlung gewechselt. Doch ein wenig zwischenmenschliche Erfahrungen und Feinfühligkeit benötigt man schon, wenn man als Unternehmen auch neue Wege in der Öffentlichkeitsarbeit betreten möchte, indem man Weblogs mit interessanten Informationen versorgt. Doch fangen wir von vorne an, das Thema aufzurollen.

Klassische Öffentlichkeitsarbeit
Fast jedes Unternehmen besitzt heutzutage eine Website und bietet seinen Nutzern auf dieser ein Pressearchiv an. Doch woher kommen die Artikel und Meldungen, die hier veröffentlicht werden? In den meisten Fällen stammen sie aus Zeitungen oder Fachzeitschriften. Diese Unternehmen besitzen eigene Presseverteiler, die bei Neuigkeiten oder Ankündigungenangeschrieben werden, um die Öffentlichkeit zu informieren.

Online PR-Portale
Zukunftsorientierte, mittelständische Unternehmen veröffentlichen ihre Pressemeldungen inzwischen bereits in PR-Portalen im Internet. Dies verschafft ihnen den Vorteil, dass je nach Anbieter eine Verlinkung zum Unternehmensauftritt, das Logo oder ein spezieller Pressekontakt im Unternehmen hinzugefügt werden kann.

Kommunikationsarbeit über WeblogsKommunikationsarbeit über Weblogs
Eine weitere Möglichkeit, Informationen zu verbreiten oder interessante Ankündigungen zu publizieren, ist der Kontakt zu Bloggern, die sich in der untenehmensspeziefischen Branche aufhalten. Voraussetzung hierfür ist natürlich, solche Weblogs ausfindig zu machen. Doch was tun, wenn man einen solchen gefunden hat? Blogger legen sehr großen Wert auf ihre Unabhängigkeit, deswegen gibt es bei der Kontaktaufnahme einige Regeln zu beachten. Wir möchten an dieser Stelle die 15 Wichtigsten aufführen (Quelle: Off the record).

  • Das Blog zumindest grob anlesen, dass man ansprechen will.
  • Nur Informationen zuschicken, die zum Themenschwerpunkt des Blogs passen.
  • Keinen Erstkontakt per Telefon eröffnen, außer man kennt den Blogger persönlich.
  • Persönliche Mail, kein Massenanschreiben.
  • Das Anschreiben ist wie eine Bewerbung. Also zeigen, dass man den Blog kennt.
  • Blogger erkennen PR-â€?Gewäschâ€? schnell. Sie wollen Fakten und keine Adjektive.
  • Blogger bestimmen erst einmal nach Lust und Laune, worüber sie schreiben.  Der “Newscharakterâ€? kommt erst an zweiter Stelle.
  • Auch Hintergrundinfos zu einem Posting sind willkommen.
  • Blogger mögen exklusive Stories und dazu passende Bilder.
  • Blogger bieten keine Autorisierung von Postings oder Zitaten an.
  • Blogger kennen keine Sperrfristen.
  • Produkte zum Testen - auch als Geschenk - sind erlaubt, aber man hat keinen Einfluss, was der Blogger dazu schreibt und ob er überhaupt was schreibt.
  • Lügen haben im Web ganz kurze Beine und langen Atem. Pflicht zur Kommunikation mit offenem Visier.
  • Bevor man den Blogger direkt kontaktiert, kann man zu einem Thema auch in Kommentaren im Blog Stellung beziehen. Auch hier gilt: Mit offenem Visier. Absender und Interessenslage (Kunden, Unternehmen) deutlich machen.
  • Nicht nachfassen, ob die Mail angekommen ist und wann denn das Posting erscheint. Blogger sind keine Journalisten.

Zuletzt bleibt noch die Frage
Wo findet man Blogs, die für eine derartige Kommunikation des eigenen Unternehmen relevant sind? Im folgenden eine kleine Linkübersicht nützlicher Blog-Suchmaschinen:

Thema: Kommunikation, Networking, Web 2.0 | Kommentare (0)