Kein Rotstift bei Werbekosten in der Krise
Sie ist da und wahrscheinlich viel stärker als jede Prognosen es je geahnt hätten.
Die grösste Wirtschaftskrise seit es die Menschheit gibt. Nicht nur in Deutschland, sondern aufgrund der Globalisierung hat “sie” überall “zugeschlagen”.
Die Unternehmen setzen nun ganz groß den Rotstift an. Die neue Unternehmensstrategie: Sparkurs!!!
Und nun kommen wir ins Spiel und wollen Ihnen was von “Antizyklischer Werbung” erzählen.
Die meisten Unternehmen kalkulieren Ihr Marketing-/Werbebudget in einem prozentualen Anteil des Umsatzes. Also eine rein mathematische Lösung.
Weniger Umsatz, geringere Budgetgrösse für Marketing/Werbung. Das fatale daran ist, dass die meisten Leute, selbst Unternehmer, immer noch denken:
Marketing = Werbung und umgekehrt.
Dass ihnen das antizyklische Marketing aus der Krise helfen könnten, sieht niemand. Und warum? Marketing kann man nicht “kontrollieren”. Es gibt
die Kosten… und die Einnahmen, die man durch gewisse Massnahmen festhalten kann, stehen in keinem Verhältnis.
Wenn ein Unternehmen antizyklisches Marketing einsetzen will, sollte es einen Ausschuss einberufen, der abteilungs- und funktionsübergreifend
Vorschläge zu möglichen Kostensenkungen unterbreitet. Dabei müssen die VKF, die Absatzkanäle, Marktsegmente, geografischen Gebiete und vor allem
die Kunden genau unter die Lupe genommen werden und dann entschieden werden, wo der “Rotstift” zum Einsatz kommt.
Es gibt Beispiele in der Wirtschaft, wo es Unternehmen geschafft haben, durch antizyklisches Marketing und den nötigen Ressourcen
eine Konjunkturflaute als Chance zu betrachten und das Geschäft zu Lasten der Konkurrenz auszubauen.
Zwei wichtig Dinge die Sie bei Kürzungen beachten sollten:
- Nutzenangebot an den Kunden:
Der Kunde ist einen bisherigen Service und Produktstandard schon gewohnt. Falls Sie sich für Kostensenkungen entscheiden sollte dies für den Kunden nicht zu spüren sein.
- Nutzenangebot an Ihre Partner:
Reden Sie mit Ihren Lieferanten und Partnern über evtl. Preissenkungen oder gestehen Sie welche ein. Falls Sie zu “grosse” Anforderungen hegen, könnte es sein, dass sich
Ihre Lieferanten mit Ihren “Mitbewerbern” verbünden und Sie dann “leer” ausgehen.
Darum denken Sie daran: Wenn möglich setzen Sie keinen Rotstift bei den Marketing-/Werbekosten an, sondern fahren Sie diesen Kurs wie bisher weiter.
Bauen Sie es aus: Ihr antizyklisches Marketing.
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